Wenn es durch eine Täuschung zu einer Vermögensverschiebung eines Anderen kommt, so spricht man unter Juristen von Betrug. Das geht recht schnell, denn vielen ist nicht klar, dass es sich auch schon bei kleinen Delikten um Betrug handeln kann.

Wann liegt ein Betrug vor?

Im Gesetzt § 263 Abs. 1 Strafgesetzbuch (StGB) StGB heißt es dazu: „Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, dass er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

Der Betrug setzt im Allgemeinen ein vorsätzliches Handeln voraus. Die Kurzformel für den Vorsatz lautet: Das Wissen und Wollen der Tatbegehung. Der Täter muss also bewusst Handeln und die Folgen seiner Tat zumindest billigend in Kauf nehmen. Dazu gehört auch der Wille, einem anderen einen Vermögensschaden zuzufügen.

Schon eine falsche Angabe auf einem Formular und man ist ein Betrüger: Geht man vom genauen Wortsinn des Strafgesetzbuches aus, so begeht derjenige Betrug, der fremdes Vermögen schädigt, indem er durch Täuschung eine irrtumsbedingte Verfügung über dessen Vermögen veranlasst, um einen eigenen oder fremden Vermögensvorteil herbeizuführen. Das kann schon bei der falschen Angabe im Bafög-Formular der Fall sein, um höhere Bezuschussung zu bekommen.

Bei einem Betrug ist entscheidend, ob der Betrüger arglistig vorgegangen ist. Sprechen Dr. Arconada als spezialisierten Rechtsanwalt für Strafrecht in Hannover an, wenn Ihnen Sozialleistungsbetrug, Versicherungsbetrug oder andere Täuschungshandlungen vorgeworfen werden. Kontaktieren Sie die Anwaltskanzlei Dr. Arconada in Hannover für eine Ersteinschätzung.

Was ist unter Subventionsbetrug zu verstehen?

„Subventionsbetrug“ ist ein Überbegriff für verschiedene Arten von Delikten, die sich im Bereich staatlicher Subventionen ereignen. In der Regel liegt dann ein Subventionsbetrug vor, wenn in einem Subventionsverfahren über subventionserhebliche Tatsachen unrichtige oder unvollständige Angaben gemacht werden, die für den Antragsteller und die Auszahlung der Subventionen vorteilhaft sind. Nicht nur unrichtige oder unvollständige Angaben sind strafbar. Wer bei der Antragstellung subventionsrelevante Tatsachen verschweigt, erfüllt ebenfalls den Tatbestand des § 264 StGB. Der Subventionsbetrug ist dabei eine schwierige Strafrechtsnorm.

Werden Vorwürfe des Subventionsbetrugs gegen Sie erhoben, dann führt der Weg nicht an einer juristischen Vertretung vorbei! Die Kanzlei Dr. Arconada in Hannover übernimmt kompetent und engagiert Ihre Verteidigung.

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